Krafttraining mit wenig Zeit – hilft zusätzliches Protein?
9 Min. Lesezeit · Studien-Erklärung · Quellen
Die Frage
Reicht ein kurzes Krafttraining mit einem Satz pro Übung – und macht zusätzliches Protein einen Unterschied?
Kurze Antwort
In der PUSH-Studie nahm die bei untrainierten Männern mit kurzem Training und zusätzlichem stärker zu als mit kurzem Training allein . Weitere Studien zeigen: Muskelgröße, Kraft und Trainingshäufigkeit sind getrennte Fragen . Keine davon liefert einen perfekten Trainingsplan für alle.
- +0,45 kg
- kurzes Training ohne zusätzliches Protein (PUSH)
- +1,38 kg
- kurzes Training mit Protein
- +1,24 kg
- doppelter Trainingsumfang
So wurde es untersucht
Wer
120 untrainierte Männer mittleren Alters
Wie lange
2 Phasen à 22 Wochen
Wo
Trainingseinrichtung
Verglichen wurden:
Kurz (1 )
Ein pro Übung bis zur Erschöpfung
Kurz +
Wie oben, plus Eiweißergänzung
Doppelt (2 Sätze)
Zwei Sätze pro Übung
Kein Training
Alltag wie bisher
Wichtig: Nicht alle Gruppen trainierten gleichzeitig. Erst trainierte „Kurz“, während „Kein Training“ pausierte. Danach wechselte „Kein Training“ zu „Doppelt“, und „Kurz + “ startete parallel.
Quelle zum Studienaufbau:
Das Ergebnis
In Worten: Alle Trainingsgruppen legten zu, ohne Training tat sich fast nichts. „Kurz + “ und „Doppelt“ lagen ähnlich hoch.
Eigene Darstellung
Zuwachs an fettfreier Körpermasse
Veränderung nach 22 Wochen, mit Unsicherheitsbereich
Veränderung der fettfreien Körpermasse (kg)
Kontext: 120 Männer, je 40 pro Gruppe ausgewertet.
Eigene Darstellung auf Grundlage von . Werte aus Tabelle 3 der Originalstudie übernommen. doi:10.1155/2017/3619398
So liest du die Grafik: Punkte weiter rechts = mehr Zuwachs. Überlappen sich die Linien zweier Gruppen stark, ist der Unterschied zwischen ihnen unsicher.
Mehr Kraft ist nicht dasselbe wie mehr Muskelgröße
In einer historischen Untersuchung mit zwölf untrainierten Erwachsenen wurden Kraft und Muskelquerschnitt getrennt gemessen. Im isometrischen Teilversuch mit sechs Personen nahm die Kraft nach zwölf Wochen im Mittel um 35 % zu, die Querschnittsfläche um 5 % . Die Veränderungen waren nicht miteinander korreliert. Daraus folgt weder ein persönliches Fortschrittsziel noch eine abschließende Erklärung der Mechanismen.
Trainingsreihenfolgen sind keine allgemeine Regel
18 Studierende trainierten erst vier Wochen Gleichgewicht und danach vier Wochen mit hohen Lasten – oder in umgekehrter Reihenfolge . Einzelne Verbesserungen innerhalb einer Gruppe sind kein Beweis, dass ihre Reihenfolge überlegen ist: Für die Kraftanstiegsrate war die Gruppe×Messzeit-Interaktion nicht statistisch eindeutig. Das spezielle Hochlastprotokoll wird hier nicht als Alltagsanleitung übernommen.
Mehr Sätze: mehr Muskelgröße, aber nicht automatisch mehr Kraft
45 bereits trainierte Männer wurden auf ein, drei oder fünf Sätze pro Übung verteilt; 34 beendeten die achtwöchige Studie. Alle trainierten dreimal pro Woche. Bei fünf statt einem nahm die per Ultraschall gemessene Muskeldicke an drei von vier Messstellen stärker zu. Für Bankdrück- und Kniebeugenkraft gab es keinen statistisch eindeutigen Gruppenunterschied . Das ist kein Beweis gleicher Wirkung: Die war klein, elf Personen schieden aus und einzelne Messwerte fehlten. Alle Gruppen erhielten ein Proteinpräparat; die Studie prüft nicht dessen Nutzen.
Drei oder sechs Trainingstage: gleiche Wochenarbeit anders verteilt
In einer sechswöchigen Untersuchung wurde derselbe wöchentliche Trainingsumfang bei vergleichbarer Belastung auf drei oder sechs Tage verteilt. Von 43 zugeteilten Männern wurden 28 ausgewertet. Beide Gruppen wurden stärker; ein zusätzlicher Vorteil der sechs Trainingstage wurde nicht statistisch nachgewiesen . Wegen der kurzen Dauer und deutlich mehr Ausfällen in der Sechs-Tage-Gruppe ist das kein Beleg, dass die Häufigkeit generell unwichtig ist. Mehr Umfang wurde hier nicht gegen weniger Umfang getestet – trotz des zugespitzten Originaltitels.
Eigene Darstellung
Kraftzuwachs bei drei oder sechs Trainingstagen
Veränderung der maximalen Kniebeugenleistung nach sechs Wochen
Zuwachs der maximal einmal gehobenen Last (kg)
Kontext: 28 ausgewertete trainierte Männer; gleicher Wochenumfang, vergleichbare Belastung. 43 zugeteilt; Ausfälle: 4 von 20 bzw. 11 von 23.
Einordnung: Gruppenmittelwerte, keine individuellen Leistungsziele. Linien: 95-%-Konfidenzintervalle aus Tabelle 3. Der Abstract enthält leicht abweichende Werte; diese Abweichung ist in der Studienkarte offengelegt. Überlappende Intervalle allein testen keinen Gruppenunterschied.
Eigene Darstellung auf Grundlage von . Werte aus Tabelle 3 der Originalstudie übernommen. doi:10.1519/JSC.0000000000002414
Die durchschnittlichen Kraftzuwächse lagen fast gleich hoch. Daraus folgt nicht, dass beide Pläne für jede Person gleich gut funktionieren.
Wie sicher ist das?
Was für die Studie spricht
- Gruppen wurden ausgelost.
- Körperzusammensetzung genau gemessen (DXA-Scan).
- Lange Trainingsdauer.
Wo die Grenzen liegen
- Das eigentliche Messziel (Muskelquerschnitt im MRT) wurde während der Studie geändert.
- Die Proteingruppe trainierte zu einem anderen Zeitpunkt als die Gruppe ohne .
- Nur untrainierte Männer mittleren Alters.
Das heißt nicht, dass …
- ist nicht gleich Muskelmasse – dazu zählen auch Wasser und Organe.
- Nicht jede Person braucht Proteinpulver.
- Mehr bedeutet nicht automatisch mehr Muskeln.
Und im Alltag?
Auch kurzes Krafttraining kann sich lohnen – gerade, wenn wenig Zeit da ist. Ob zusätzliches sinnvoll ist, hängt davon ab, wie viel man ohnehin isst.
Was die Forschung noch klären muss
- Gilt das für Frauen, Jüngere oder Trainierte?
- Wie sieht es bei direkt gemessener Muskelmasse aus?
Selbsterfahrung · geführte Übungen
Ein Moment für dich
Vor oder nach Bewegung: kurz ankommen, ohne etwas leisten zu müssen.
Deep Breath
Bewusstes Atmen · Entschleunigen
Eine ruhige geführte Atemübung mit bewussten, langsamen Atemzügen.
Passt im Alltag zu: Als freiwillige Pause vor oder nach Bewegung oder zwischen Terminen: Du richtest deine Aufmerksamkeit auf bewusstes Atmen, ohne ein Leistungsziel.
Grenzen: Atme nur so, wie es angenehm ist; erzwinge keine tiefen Atemzüge. Bei Schwindel oder Unbehagen zur normalen Atmung zurückkehren und aufhören. Bei akuter Atemnot ist eine Meditation nicht die passende Hilfe.
Quellen und Aussagegrenzen
Eine Vorstudie verglich vier Wochen kontrollierte Atmung mit Stressinformation und Placebo bei 50 Personen aus einem Hochschulkurs für Menschen über 55 Jahre. Die Cortisolabnahme unterschied sich zwischen den Gruppen nicht . Sie prüft weder diese Aufnahme noch sportliche Regeneration oder einen ‚Reset des Nervensystems‘. Der beweist auch keine völlige Wirkungslosigkeit.
- Cea Ugarte, J. I., González-Pinto Arrillaga, A., & Cabo González, O. M. (2010). Eficacia de la terapia de respiración controlada sobre el estrés: correlatos biológicos. Estudio preliminar [Efficacy of the controlled breathing therapy on stress: Biological correlates. Preliminary study]. Revista de Enfermería, 33(5), 48–54. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20617660/
Seitenangaben nicht abschließend bestätigt: PubMed, Dialnet und das Publikationsverzeichnis der UPV/EHU nennen 48–54; im bisherigen IBECS-Abgleich wurden 368–374 erfasst. Ein Originalscan oder Verlagsvolltext war bei der erneuten Suche am 13.10.2026 nicht zugänglich. 48–54 bleibt deshalb unverändert als Datenbankangabe stehen, nicht als am Original bestätigte Paginierung; die Abweichung bleibt ungeklärt.
Studienaufbau und Grenzen ansehen →
Nicht belegt: Die konkrete Aufnahme wurde in den genannten Studien nicht untersucht. Versprechen einer gesundheitlichen oder therapeutischen Wirkung wären unbelegt.
Im Moment ankommen
Gegenwärtige Erfahrung
Eine kurze Meditation für einen bewussten Moment zwischen Alltag, Lernen oder Arbeit.
Passt im Alltag zu: Bei einem Übergang im Alltag, etwa nach der Arbeit oder vor dem Essen: kurz die Umgebung und die aktuelle Körperhaltung wahrnehmen – ohne Vorgaben für Essen, Gewicht oder Gefühle.
Grenzen: Diese Pause ist kein Programm gegen emotionales Essen und keine Ernährungsbehandlung. Wenn Körperwahrnehmung unangenehm ist, richte den Blick nach außen oder höre auf.
Quellen und Aussagegrenzen
Eine Laborstudie zeigt, dass Stress und Essverhalten nicht bei allen Menschen gleich zusammenhängen: Die gesamte Nahrungsaufnahme unterschied sich nicht , einzelne Lebensmittel wurden bei Personen mit emotionalem Essverhalten unter Stress häufiger gegessen . Sie untersucht keine achtsame Pause und belegt keine Wirkung dieser Aufnahme auf Appetit oder Gewicht.
- Oliver, G., Wardle, J., & Gibson, E. L. (2000). Stress and food choice: a laboratory study. Psychosomatic Medicine, 62(6), 853–865. https://doi.org/10.1097/00006842-200011000-00016Studienaufbau und Grenzen ansehen →
Nicht belegt: Die konkrete Aufnahme wurde in den genannten Studien nicht untersucht. Versprechen einer gesundheitlichen oder therapeutischen Wirkung wären unbelegt.
Freiwillige Erfahrungsübungen, keine Behandlung. Du darfst jederzeit aufhören.
Alle Meditationen ansehenZum Nachschlagen
Begriffe einfach erklärt
- Körpermasse ohne Fett: Dazu gehören unter anderem Muskeln, Wasser, Organe und Knochen. Manche Studien erfassen ausdrücklich fettfreie Weichteilmasse ohne Knochen.
- Beim Training eine Serie von Wiederholungen einer Übung ohne längere Unterbrechung.
In 2 Minuten verstehen
Krafttraining und Muskelaufbau
Lernziel: Verstehen, wie Training Anpassungen auslöst – und was Studien zu Umfang und Verteilung zeigen.
- 1Studien messen unterschiedliche Merkmale: Kraft, Muskeldicke und fettfreie Masse sind nicht austauschbar .
- 2Bei einem, drei oder fünf Sätzen gab es keinen Gruppenunterschied der Kraftzuwächse; an mehreren Messstellen nahm die Muskeldicke bei fünf Sätzen stärker zu .
- 3Bei gleichem Wochenumfang fand eine kleine Studie keinen Gruppe-Zeit-Unterschied zwischen drei und sechs Trainingstagen. Das beweist keine Gleichwertigkeit .
Evidenz: Experimentell geprüft. In mindestens einer Studie wurde gezielt etwas verändert und mit einer Vergleichsbedingung verglichen.
RCTDaten mit Originalstudie abgeglichenGold Open AccessProtein supplementation to augment the effects of high intensity resistance training in untrained middle-aged males: The randomized controlled PUSH trial
Wittke et al., 2017 · BioMed Research International
Details
Protein supplementation to augment the effects of high intensity resistance training in untrained middle-aged males: The randomized controlled PUSH trial
Wittke et al., 2017 · BioMed Research International
- Forschungsfrage
- Kann zusätzliches die Wirkung eines zeitsparenden Ein--Krafttrainings auf das Niveau eines umfangreicheren Trainings anheben?
- Studiendesign
- Studie mit anschließendem : Phase 1 HIT vs. Kontrolle; Phase 2 wechselte die ins volumenorientierte Training (HVHIT), parallel trainierte eine Gruppe HIT mit
- Population
- Untrainierte Männer mittleren Alters
- Stichprobe
- 120 (je 40 pro Arm, ITT-Analyse mit Imputation)
- Dauer
- 22 Wochen pro Trainingsphase
- Intervention
- HIT (ein bis zur Ausbelastung), HIT mit Proteinergänzung (Gesamtzufuhr 1,5–1,7 g/kg/Tag), HVHIT (zwei Sätze)
- Vergleich
- Inaktive (Lebensstil beibehalten)
- Primärer Endpunkt
- Knochenfreie (LBM, DXA) – nachträglich geänderter primärer
- Weitere Endpunkte
- Isokinetische Bein- und Hüftstreckerkraft, Körperfettanteil
- Ergebnisse
- LBM-Veränderung (kg, MW []): HIT 0,45 [0,15–0,85]; HIT & 1,38 [0,95–1,81]; HVHIT 1,24 [0,76–1,73]; Kontrolle 0,04 [−0,38–0,45].
- HIT & unterschied sich von HIT; HIT & vs. HVHIT ohne Unterschied (p = 0,691).
- Limitationen
- Der primäre wurde im Studienverlauf geändert (ursprünglich Muskelquerschnitt des Oberschenkels per MRT; wegen Softwareproblemen ersetzt durch LBM).
- ist nicht dasselbe wie isoliert gemessene Muskelmasse (enthält u. a. Wasser und Organe).
- Die Proteingruppe startete in Phase 2 und wurde nicht zeitgleich mit der HIT-Gruppe verglichen; 8 Personen der wechselten nicht ins HVHIT.
- Nur untrainierte Männer mittleren Alters.
- Finanzierung
- In der vorliegenden Quellenprüfung nicht dokumentiert
- Interessenkonflikte
- In der vorliegenden Quellenprüfung nicht dokumentiert
- PubMed
- In der vorliegenden Quellenprüfung nicht dokumentiert
- Quelldatei
- BMRI2017-3619398.pdf; BMRI2017-3619398-2.pdf (identischer erneut bereitgestellter Volltext)
APA 7Wittke, A., von Stengel, S., Hettchen, M., Fröhlich, M., Giessing, J., Lell, M., Scharf, M., Bebenek, M., Kohl, M., & Kemmler, W. (2017). Protein supplementation to augment the effects of high intensity resistance training in untrained middle-aged males: The randomized controlled PUSH trial. BioMed Research International, 2017, Article 3619398. https://doi.org/10.1155/2017/3619398
Originalstudie öffnenRCTVolltext gelesenGold Open AccessResistance training volume enhances muscle hypertrophy but not strength in trained men
Schoenfeld et al., 2019 · Medicine & Science in Sports & Exercise
Details
Resistance training volume enhances muscle hypertrophy but not strength in trained men
Schoenfeld et al., 2019 · Medicine & Science in Sports & Exercise
- Forschungsfrage
- Verändert die Zahl der Sätze Muskelgröße und Kraft bei bereits trainierten Männern unterschiedlich?
- Studiendesign
- Parallelgruppenstudie: ein, drei oder fünf Sätze pro Übung; alle Gruppen dreimal wöchentlich
- Population
- Gesunde krafttrainierte Männer, 18–35 Jahre, mindestens ein Jahr Trainingserfahrung
- Stichprobe
- 45 (15 je Gruppe); 34 ausgewertet (11 / 12 / 11); einzelne mit weiteren fehlenden Werten
- Dauer
- 8 Wochen
- Intervention
- Drei oder fünf Sätze pro Übung, 8–12 Wiederholungen bis zur Ausbelastung, betreutes Training
- Vergleich
- Ein pro Übung bei gleichem Wochenrhythmus; alle Gruppen erhielten ein Proteinpräparat
- Primärer Endpunkt
- Maximalkraft (Bankdrücken, Kniebeuge), Muskeldicke an vier Messstellen per Ultraschall, Kraftausdauer beim Bankdrücken
- Ergebnisse
- Kein statistisch signifikanter Gruppenunterschied der Kraftzuwächse: Kniebeuge p = 0,22; Bankdrücken p = 0,15.
- Fünf gegenüber einem : größere Zunahme der Muskeldicke am Ellenbogenbeuger sowie mittleren und seitlichen Oberschenkel; kein eindeutiger Unterschied am Ellenbogenstrecker.
- Mittlere Trainingszeit pro Einheit: etwa 13, 40 bzw. 68 Minuten. Das sind Studienbedingungen, keine allgemeine Mindestdauer.
- Limitationen
- Kleine , elf Ausfälle; Auswertung der verbliebenen Personen und weitere fehlende Messwerte.
- Nur acht Wochen und junge trainierte Männer; kein universeller Trainingsplan.
- Ultraschall an einzelnen Muskelstellen ist keine Messung der gesamten Muskelmasse.
- Kein signifikanter Unterschied beweist nicht die Gleichwertigkeit der Programme.
- Finanzierung
- PSC-CUNY-Förderung des Bundesstaats New York; Proteinpräparate von Dymatize Nutrition bereitgestellt.
- Interessenkonflikte
- Laut Publikation keine Interessenkonflikte.
- PubMed
- In der vorliegenden Quellenprüfung nicht dokumentiert
- Quelldatei
- mss-51-094.pdf
APA 7Schoenfeld, B. J., Contreras, B., Krieger, J., Grgic, J., Delcastillo, K., Belliard, R., & Alto, A. (2019). Resistance training volume enhances muscle hypertrophy but not strength in trained men. Medicine & Science in Sports & Exercise, 51(1), 94–103. https://doi.org/10.1249/MSS.0000000000001764
Originalstudie öffnenRCTVolltext gelesenVolltextzugang nicht bestätigtTraining volume, not frequency, indicative of maximal strength adaptations to resistance training
Colquhoun et al., 2018 · Journal of Strength and Conditioning Research
Details
Training volume, not frequency, indicative of maximal strength adaptations to resistance training
Colquhoun et al., 2018 · Journal of Strength and Conditioning Research
- Forschungsfrage
- Bringen sechs statt drei Trainingstage zusätzliche Kraftzuwächse bei gleicher Wochenarbeit?
- Studiendesign
- , nach relativer Kraft ausbalancierte Parallelgruppenstudie; gleicher Wochenumfang und vergleichbare Intensität
- Population
- Krafttrainierte Männer, 18–30 Jahre, mindestens sechs Monate Trainingserfahrung
- Stichprobe
- 43 zugeteilt (20 / 23); 28 ausgewertet (16 bei drei / 12 bei sechs Einheiten); 4 bzw. 11 Ausfälle laut Abbildung 1
- Dauer
- 6 Wochen
- Intervention
- Sechs Trainingseinheiten pro Woche
- Vergleich
- Drei Einheiten pro Woche bei gleichem Wochenumfang
- Primärer Endpunkt
- Maximalkraft in Kniebeuge, Bankdrücken und Kreuzheben, Kraftdreikampf-Gesamtleistung und Körperzusammensetzung
- Ergebnisse
- Kraftzunahmen in beiden Gruppen; keine Gruppe-Zeit-Interaktionen.
- Tabelle 3: Kniebeugenzuwachs 16,7 kg ( 12,37–21,08) bei drei und 16,6 kg (8,66–24,60) bei sechs Einheiten.
- Die Studie verändert die Häufigkeit, nicht den Wochenumfang. Der Titel ist kein direkter Nachweis eines Vorteils von mehr Umfang.
- Limitationen
- Kleine und nur sechs Wochen.
- Viele und ungleich verteilte Ausfälle; Ergebnisse betreffen die verbliebenen Teilnehmer.
- Keine Gleichwertigkeitsstudie: ein beweist nicht identische Wirkungen.
- Fettfreie Masse per Ultraschall-basierter Körperzusammensetzungsschätzung, nicht isolierte Muskelmasse.
- Finanzierung
- In der vorliegenden Quellenprüfung nicht dokumentiert
- Interessenkonflikte
- In der vorliegenden Quellenprüfung nicht dokumentiert
- Offene Prüfpunkte
- Abstract und Tabelle 3 enthalten leicht abweichende Veränderungswerte (u. a. Kniebeuge 16,8/16,7 versus 16,7/16,6 kg). Die Grafik verwendet ausschließlich Tabelle 3 mit den zugehörigen Konfidenzintervallen; Ursache der Abweichung bleibt offen.
- PubMed
- In der vorliegenden Quellenprüfung nicht dokumentiert
- Quelldatei
- jsc.0000000000002414~training-volume-not-frequency-indicative-of-maximal-strength.pdf
APA 7Colquhoun, R. J., Gai, C. M., Aguilar, D., Bove, D., Dolan, J., Vargas, A., Couvillion, K., Jenkins, N. D. M., & Campbell, B. I. (2018). Training volume, not frequency, indicative of maximal strength adaptations to resistance training. Journal of Strength and Conditioning Research, 32(5), 1207–1213. https://doi.org/10.1519/JSC.0000000000002414
Originalstudie öffnenGrundlage: 3 Originalstudien und 3 Leitlinie. Volltext gelesen, Zahlen mit der Originalstudie abgeglichen. Redaktionelle Freigabe ausstehend.
Literaturverzeichnis
- Bruhn, S., Kullmann, N., & Gollhofer, A. (2006). Combinatory effects of high-intensity-strength training and sensorimotor training on muscle strength. International Journal of Sports Medicine, 27(5), 401–406. https://doi.org/10.1055/s-2005-865750
- Colquhoun, R. J., Gai, C. M., Aguilar, D., Bove, D., Dolan, J., Vargas, A., Couvillion, K., Jenkins, N. D. M., & Campbell, B. I. (2018). Training volume, not frequency, indicative of maximal strength adaptations to resistance training. Journal of Strength and Conditioning Research, 32(5), 1207–1213. https://doi.org/10.1519/JSC.0000000000002414
Abstract und Tabelle 3 enthalten leicht abweichende Veränderungswerte (u. a. Kniebeuge 16,8/16,7 versus 16,7/16,6 kg). Die Grafik verwendet ausschließlich Tabelle 3 mit den zugehörigen Konfidenzintervallen; Ursache der Abweichung bleibt offen.
- Jones, D. A., & Rutherford, O. M. (1987). Human muscle strength training: The effects of three different regimens and the nature of the resultant changes. The Journal of Physiology, 391(1), 1–11. https://doi.org/10.1113/jphysiol.1987.sp016721
- Schoenfeld, B. J., Contreras, B., Krieger, J., Grgic, J., Delcastillo, K., Belliard, R., & Alto, A. (2019). Resistance training volume enhances muscle hypertrophy but not strength in trained men. Medicine & Science in Sports & Exercise, 51(1), 94–103. https://doi.org/10.1249/MSS.0000000000001764
- Suchomel, T. J., Nimphius, S., Bellon, C. R., & Stone, M. H. (2018). The importance of muscular strength: Training considerations. Sports Medicine, 48(4), 765–785. https://doi.org/10.1007/s40279-018-0862-z
- Wittke, A., von Stengel, S., Hettchen, M., Fröhlich, M., Giessing, J., Lell, M., Scharf, M., Bebenek, M., Kohl, M., & Kemmler, W. (2017). Protein supplementation to augment the effects of high intensity resistance training in untrained middle-aged males: The randomized controlled PUSH trial. BioMed Research International, 2017, Article 3619398. https://doi.org/10.1155/2017/3619398
Weiterlesen